ZUERST EINE KLEINE EINLEITUNG:

Was erwartet dich auf dieser Seite von MJE's Welt? Ganz einfach: Mirko will dir hier ein paar Dinge erklären, warum er, wie soviele andere Autoren auf dieser Welt, für diese Tätigkeit brennt, er alles gibt, damit Du spannende Storys im Buchformat (Paperback, eBook etc.) lesen kannst. Dazu sind jedoch einige Arbeiten nötig. Auf die geht er gleich, ganz beiläufig, ein. Aber er will gern noch etwas in eigener Sache loswerden: Warum Autoren Autoren sind. In diesem Sinne...

WARUM WIR AUTOREN AUTOREN SIND:

ZUERST EIN PAAR FAKTEN:

Es gibt allein in Deutschland 17.000 Autor*Innen. Davon sind 94,5 Prozent (also 16.065) selbstständig. Von diesen 16.065 selbstständigen Autor*Innen sind 90.3 Prozent (also 14.507) solo-selbstständig. Nur (in Anführungszeichen) 5,5 Prozent (also 935) arbeiten in einem Beschäftigungsverhältnis laut Finanzamt.
Zu den verbliebenen 13.572 Autor*Innen zählt Mirko seit 2016. Mirko erklärte mir in unserem Interview, dass er nie Autor bzw. Schriftsteller werden wollte. Sein Freund stieß ihn darauf, als der seine geheimen Gedanken auf unzähligen Zetteln in einem Schub und sein Tagebuch fand. Er beim nächsten Besuch mit einem Vertrag ankam. Seitdem ist Mirko nun also Autor. Ganz offiziell. Er erklärt, dass er aber schon um Jahre früher mit Schreiben begann. Den Psycho-Horror-Thriller er vor kurzem rauskramte und ihn nun neu aufsetzt. Parallel schreibt er eifrig an noch vier Romanen. Er meinte neulich: "Ich bewundere all die Leute, die so viel im Kopf haben, dass sie mit ihren Gedanken ganze Bücher füllen können und damit ihr täglich Brot verdienen.

Er tut aber genau das, worum er selbst behauptete, das nicht zu können. Doch kann sich seine Liste sehen lassen. Mal abgesehen davon, dass er einen Roman und seine Bio neu auflegen musste, hat er bereits acht Bücher geschrieben. Davon wir sechs in seinem Repertoire sehen. Aber er sagt ganz klar, dass er, wie so viele andere auch, einige Arbeiten nebenbei erledigen muss, damit er Erfolg hat. Als Selfpublisher. Ein Autor, der seine Bücher selbst schreibt, das Cover erstellt und das Buch dann vermarktet. Da fragt man sich, wo noch Zeit zum Schreiben bleibt. Welche Arbeiten ein solcher nebenbei bewerkstelligen muss, erklärt er dir direkt im Anschluss.
Zuerst der Unterschied zwischen einem Autor mit regulärem Verlag und einem Selfpublisher-Autor: Mirko meinte damals, dass ein Autor, der einen regulären Verlag als Vermarkter hat, im Gegenzug zu einem Selfpublisher-Autor alles vom Verlag erledigt bekommt, damit sich der "gemeine" Autor auf das Schreiben der Storys konzentrieren kann. Aber: auch die Autoren sitzen nicht mehr nur am Schreibtisch, sondern gehen hinaus um Charaktere etc. zu finden, die sie für ihre Romane nutzen.

Selfpublisher und ihre Arbeiten:

1.   Zuerst hast du die Idee. Woher auch immer. Aus einem Traum, einem Erlebnis oder einer Beobachtung. Die du dir sofort notierst, damit sie nicht vergessen wird.
2.   musst Du dir überlegen, ob du die Story mit real exsistierenden Begebenheiten schreibst oder rein aus dem Geist. Fantasy oder Krimi mit erfundenen Orten und Personen.
3.   Sind fachliche Erklärungen nötig, wirst Du im Netz genau recherieren müssen. MJE hakt in Foren oder bei Experten nach, damit er gut geignete Fachkenntnisse erhält, die er hier anwenden kann.
4.   Spielt dein Roman in einem Ort, der real ist, wäre es gut ihn etwas zu kennen. Dafür sind Besuche am Spielort fast Pflicht. Ein guter Nebeneffect: Du lernst dort Leute für neue Storys kennen. Nimm dir die Zeit einfach. Sie vermittelt dir sehr wertvolle Einblicke.
5.   Das Coverdesign ist noch fällig. Dein Buch soll ja weg gehen wie warme Semmeln. MJE nutzt dafür verschiedene Grafiksoftware, lizenzfreie Bilder oder auch Cinema 4D, ein 3D-Programm von Maxon®.
6.   Meist weiß man was man schreiben will. Das tut man oft parallel zu anderen Aufgaben. Wenn Du mal nicht weiter weißt, mach mal eine Pause. Bleib aber am Ball und hab Geduld.
 
7.   Die Verlagssuche ist fällig. Um so einen zu finden, braucht man auch wieder Geduld. Suche ihn noch während du am Buch arbeitest. Achte auf Verlage, die auf Erfolgsbasis agieren. Selfpublisher gehen eher zu Amazon, Epubli oder BoD.
  Es gibt viele Arbeiten, die ein Selfpublisher neben dem Schreiben bewerkstelligen muss. Jenachdem, was es für eine Geschichte ist. Handelt es sich um eine Fantasy-Story, spielen reale Orte keine Rolle. Auch die Figuren sind in der Regel frei erfunden. Die Arbeiten in diesem Fall werden weniger und geben einem mehr Zeit zum Schreiben. Was in einem Roman mit real exsistierenden Begebenheiten ganz anders sein kann. Die Recherche und die Ausarbeitung von bestimmten Handlungen (zBsp. Mord, Forensik, Orte und Charaktere) bzw. Erklärungen können viel Zeit in Anspruch nehmen. Will man reale Personen in die Story einbinden, muss das genau überlegt sein. Manche wollen sich in Geschichten meist nicht finden. Zumindest nicht namendlich. Datenschutz wird bei Autoren groß geschrieben. Woran man sich bitte hält. Bei Geschichten, die ein Interview mit der erzählenden Person offenbaren, gilt ein Vertrag als äußerst wichtig. Worin alles vermerkt ist, was mit dem Betreffenden vereinbart wurde. Was zusätzliche Zeit nimmt. Man ja die Person kennen lernt. Bis ein Buch fertig ist, kann es dauern. Mirko hat mal gesagt, dass er für eine Story zirka ein Jahr braucht.
Im Großen und Ganzen...:

Selfpublisher haben es schwerer. Alles was sie geschrieben haben, müssen sie selbst korrigieren. Da hilft es, die Sprache zu beherrschen. MJE: "ich hatte schon Bücher vor mir, die konnte man wirklich nicht lesen.", was wohl aussagen soll, dass diese Romane einen Lektorat und Korrektorat benötigt hätten. Er selbst verkauft seine Romane über einen Selfpublishing-Verlag, der dir keine Arbeit abnimmt. Aber auch hier darfst Du dich freuen. Das Veröffentlichen geht fix. So ein Autor wirbt aber schon lange vorher für sein Werk. Also kommt noch die eigene Werbung als Arbeitsaufwand dazu. Flyer, Website, Leser-Foren, usw., müssen auf den aktuellen Stand versetzt werden. Nur so sind Leser up to date. Erst dann kann sich der Erfolg im Verkauf der Geschichten bemerkbar machen. Mirko meinte neulich, dass er gern etwas weniger Aufwand hätte. Doch weiß er auch, dass ohne diese Arbeiten kein Buch den Ladentisch verlässt. Auch erklärt er, dass der Erfolg von der Zeit abhängt und die Story an sich. Weshalb er rät, die Geschichte zeitnah herauszugeben, was bei regulären Verlagen nicht immer der Fall ist. Ebenso wünscht er sich, dass die eigentlichen Autoren von den Verlagen, gleich ob es Selfpublishing-Verlage oder reguläre Verlage sind, eine bessere Anerkennung für ihre Arbeit erhalten. Er sagt deutlich, dass es all die Verlage nicht gäbe wenn keine Roman- und Buchautoren da wären, die die Menschen mit ihren Storys verbinden.

UND: WARUM SIND AUTOREN NUN AUTOREN...?

Mirko erklärte mir bei unserem letzten Tag dieses Interviews, dass Autoren ihr Herz und Blut verschwenden, um den Menschen dieser Welt ihre Geschichten in die Hand zu legen. Er bemängelt, dass Autoren leider immer noch viel zu oft, vor Allem von so manchen Mitarbeiter*Innen im Amt, als reine Schreiber in einem kleinen Raum sitzend vor der Schreibmaschine betrachtet werden. "Das ist schon seit Jahren nicht mehr der Fall. Heutige Autoren haben Welten gesehen und erlebt. Sie setzen alles daran, um uns Lesern etwas aus ihren Leben zu zeigen, Fragen zu stellen, die sonst im Dunkeln versickern, oder um uns mit ihren Geschichten etwas auf den Weg mitzugeben.", so Mirko. Er erklärte mir noch, dass Autoren nicht nur Krimi-, Horror-, Action-Romane oder Fantasy-Bücher schreiben. Manche, wie Mirko, greifen auch politische Themen auf, um einen Konsenz zwischen Bürgern und der Regierung zu finden. Damit es allen vom Nutzen ist. "Manche Themen müssen kritisch beäugt werden, indem wir Autoren berechtigt sein sollten, Fragen zu stellen, falls nötig, damit auch das Miteinander in unserer Welt funktioniert. Jedoch ohne anstehende Themen mit einer Bewertung, dem berühmten Fingerzeig, zu markieren.", meint er. Mirko sagt aber auch, dass er mit seinen Geschichten Brücken bauen will, über die sich Menschen auf beiden Seiten im Frieden begegnen, um sich zu verständigen. Ebenso möchte er mit seinen Romanen die Aufklärung. "Bücher sind ja nicht nur zum Lesen da. Lesen bildet und es fördert den Geist, in jedem Alter.", erklärte er mir. Auch will er Menschen mit seinen Geschichten erreichen, die über seine diskutieren und auch ihn als Autor an diesen Gesprächen teilhaben lassen. "Ich lade alle ein, mit mir über anstehende Themen zu diskutieren.", meinte er auf meine Fragen, mir zu erklären wieso ein Autor eben ein Autor ist.

MJE Autorenbüro Eisemann
Was wohl alle Autoren in der Grundaussage denken. Darum freue ich mich, von ihm noch viel mehr lesen und erfahren zu dürfen. Oh - pardon. Natürlich auch Sie...

 



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